Blumes Familiengeschichten Fill your life with adventures not things Have stories to tell not stuff to show.
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Bunaken #2

Ein zweites Mal nun schon hat es uns auf die kleine Insel Bunaken, welche nördlich von Nord-Sulawesi liegt, verschlagen. 

Diesmal für sechs Tage und mit vier Freunden aus Singapur. Drei von uns entdeckten die Tierwelt unter Wasser, die anderen drei blieben an der Oberfläche.

Olli und ich sind an drei Tagen mit dem Tauchboot rausgefahren und haben jeweils die beiden Vormittagstauchgänge, an der Wasseroberfläche begleitet. 

Neben Schildkröten gab es große und kleine Drückerfische, Kugelfische, Rotfeuerfische, Cuttlefish, einen großen Napoleon und etliche kleinere, bunte Papageifische, Süßlippen, Pipefish, Needlefisch und so vieles mehr.

Leider hat meine Unterwasserkamera letztes Mal Wasser gezogen, sodass ich sie ausgetauscht habe. Die gleiche gab es nicht mehr neu, also hab ich mir eine Rollei actioncam (adäquat zur go pro) zugelegt. Allerdings bin ich mit den Bild- und Videoergebnissen noch nicht so ganz zufrieden. Dies liegt zum einen an der Verwendung von Filtern und eben auch an der mangelden Erfahrung mit diesem Modell. Ich hoffe bis zu unserem Trip in den Komodo Nationalpark im April habe ich mich an diese Kamera gewöhnt.

Für unser Video habe ich ein paar sehr schöne Videosequenzen von Nigel und Yvonnes Tauchgängen verwenden dürfen.

 

Durch unsere Erfahrung vom letzten Mal, haben wir diesmal eine Netztasche dabei gehabt, um evtl. Plastikmüll beim Schnorcheln aufzulesen. Erfreulicherweise waren weder am Strand, noch im Freiwasser oder auf dem Riff signifikante Mengen zu entdecken. Einzig am ersten Schnorchelgang vom Boot hat Olli ein paar Teile gesammelt.

Das heißt aber leider nicht, dass der Eintrag geringer geworden ist. Die vorherschende Wetterlage nebst Strömung hat einfach wenig nach Bunaken transportiert.

 

Zum Resort selbst kann ich nur Positives berichten. Wie bei unserem ersten Aufenthalt war der Bungalow sauber und wurde täglich geputzt, die Betten gemacht, frische Trinkwasser bereitgestellt und Handtücher und Bettwäsche nach angemessener Zeit gewechselt. 

 

Das Essen war frisch, abwechslungsreich, ausgewogen und unglaublich lecker. Ich hätte mir locker drei Kilogramm anfuttern können, habe mich aber so gut es ging unter Kontrolle gehabt.

 

Da wir diesmal über den Silvester dort waren, konnten wir dann auch erleben, wie die Einheimischen dort ins neue Jahr feiern. Allerdings sind wir alle nach dem Silvesterbuffet erst einmal allesamt in die Bungalows verschwunden. Schnorchel und Tauchen machen müde. Ein paar haben den Jahreswechsel komplett verschlafen, ich habe Olli gegen 23:30 wach gemacht und wir haben mit Nigel und Yvonne am Strand gestanden und das Feuerwerk bestaunt. Die Böller und Raketen sind unfassbar laut und auf der ganzen Insel und gegenüber in Manado wurde geknallt.

Mit dem neuen Jahr ist auf Bunaken die Party allerdings nicht vorbei. Jochem, der Resortmanager, erzählte uns, dass die Villager jetzt einen Monat feiern. Und da Bunaken viele Christen beheimatet, fließt eben auch eine Menge Alkohol.

 

Wie beim letzten Mal kann ich sowohl einen Schnorchel-und Tachurlaub uneingeschränkt empfehlen.Den Link zum Resort findet ihr in der Linksammlung.

 

Für uns war es der letzte Aufenthalt dort, da wir ja jetzt nur noch bis Ende des Jahres in Singapur sind und noch zwei anderen Urlaubsziele in der Region auf uns warten.